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title: "Städtetag fordert Pflege-Vollversicherung – und jetzt?"
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stand: 2026-11-02
herausgeber: ALVINEX (UF – United Finance GmbH), Hamburg
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Vorsorge 27. August 2026 3 Minuten

# Städtetag fordert die Pflege-Vollversicherung

Der Deutsche Städtetag will, dass die Pflegeversicherung alle Pflegekosten trägt. Die Kommunen würden Milliarden sparen. Bis dahin zahlen Pflegebedürftige und ihre Familien weiter selbst.

## Worum es geht

Der Städtetag hat sich für eine Vollversicherung in der Pflege ausgesprochen, berichtet das Versicherungsmagazin. Heute ist die gesetzliche Pflegeversicherung als Teilkostenversicherung angelegt: Sie zahlt feste Beträge je Pflegegrad, alles darüber tragen Betroffene selbst.

Was übrig bleibt, wenn Rente und Vermögen nicht reichen, übernimmt die Sozialhilfe – und die zahlen die Kommunen. Genau daraus speist sich das kommunale Interesse an der Reform.

## Die Zahlen, um die es geht

In Hamburger Pflegeeinrichtungen liegt der monatliche Eigenanteil im ersten Jahr regelmäßig über 2.500 Euro, trotz der gestaffelten Leistungszuschläge. Bei einer Durchschnittsrente ist die Lücke offensichtlich.

Seit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz greift die Unterhaltspflicht der Kinder erst ab 100.000 Euro Jahresbruttoeinkommen je Kind. Wer darüber liegt, haftet weiterhin – und das ist für viele Facharbeiter- und Angestelltenhaushalte in Hamburg keine theoretische Grenze mehr.

## Warum Abwarten die schlechteste Strategie ist

Eine Vollversicherung müsste finanziert werden, über höhere Beiträge, Steuerzuschüsse oder beides. Ob und wann sie kommt, ist völlig offen – Reformdebatten in der Pflege laufen seit Jahrzehnten.

Die private Pflegevorsorge wird mit jedem Lebensjahr teurer, und die Gesundheitsprüfung ist bei dieser Sparte streng. Wer mit 60 anfängt, zahlt deutlich mehr als mit 45 und wird häufiger abgelehnt.

Selbst bei einer Vollversicherung bliebe der Teil, der nicht in Euro messbar ist: Angehörige, die beruflich zurückstecken. Ein Pflegetagegeld ist frei verwendbar und kann genau das abfedern.

Wer bereits einen Vertrag hat, sollte prüfen, ob er ab Pflegegrad 2 leistet und ob demenzielle Erkrankungen voll mitzählen. Das sind die häufigsten Schwachstellen.

Was das für dich bedeutet

Zwischen 40 und 55 ist der übliche Zeitpunkt, das Thema anzugehen. Nicht die ganze Lücke muss versichert werden – Rücklagen, Immobilie und Familienstruktur zählen mit.

Wir rechnen mit echten regionalen Heimkosten, nicht mit Durchschnittswerten aus dem Prospekt, und sagen, wo Versichern sinnvoll aufhört.

Dennis Lobeck

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Quelle: Versicherungsmagazin, 27. August 2026. Dieser Beitrag ist eine eigene Einordnung, keine Wiedergabe des Artikels.

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[Pflegevorsorge Pflegelücke und Unterhaltspflicht](https://www.alvinex.de/pflegevorsorge-hamburg) [Altersvorsorge Rente und Vorsorge insgesamt](https://www.alvinex.de/altersvorsorge) [Kostenloser AV-Check Bestehende Vorsorge prüfen](https://www.alvinex.de/av-check)

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Wir rechnen sie mit den echten Kosten in Hamburg und im Kreis Pinneberg – und sagen auch, wenn Rücklagen und Immobilie ausreichen.

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